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Vogelfalle für Stieglitz-Nest
Objectdescription:Tierfalle
Place of creation:Deutschland
Date of creation:Anfang 20. Jh.
Measurements:Gesamt: Höhe: 10 cm; Durchmesser: 11,4 cm
Material:Metall; Holz
Technique:genagelt
Bei Objekt 7229 der Brehm-Gedenkstätte handelt es sich um eine Vogelfalle aus der Pfalz. Sie wurde vermutlich zu Beginn des 20. Jh. von einem unbekannten Vogelfänger gefertigt und steht in keinem direkten Bezug zur Familie Brehm.

Die Falle ist 10cm hoch und hat einen Durchmesser von 11,4cm. Sie besteht aus einem hölzernen Deckel und Boden und ist mit einer Wand aus Metall versehen. An der Vorderseite hat die Falle ein mit Gitterstäben versehenes Fenster. An der Rückseite befindet sich eine von einem Scharnier gehaltene Klappe mit einem kleinen Verschluss. Am Deckel ist ein Ring befestigt, der offenbar ein Aufhängen ermöglichen soll. Im Inneren der Falle befindet sich ein von drei Metallfüßchen gehaltener Metallring. Die Falle war ursprünglich taubenblau gestrichen, ein Großteil der Farbe ist aber inzwischen abgerieben.

In diesen Fallentyp werden durch den Vogelfänger Nester mitsamt den Nestlingen eingebracht. Die Falle wird dann verschlossen. Der Trieb der Elternvögel, die Jungen zu versorgen, sorgt dafür, dass diese sich nicht von der neuen Situation irritieren lassen und die Jungen weiterhin versorgen. Mit dem Flüggewerden der Jungvögel kann der Vogelfänger die Tiere entnehmen. Alfred Brehm geht auf eine Falle ähnlichen Typs in seinem Werk "Gefangene Vögel" in einer Passage zum Stieglitz ein. Er schreibt: "Will man sich die Mühe der Auffütterung nicht geben, so setzt man das Nest mit den Jungen in ein Gebauer und läßt sie von den treuen Alten bis zum geeigneten Zeitpunkte ernähren" (S. 368).

workID: 7229


Signature:

Was: trägt Inventarschild mit Nummer 7229

Photographer: Stefan Curth

Picturerights: Brehm-Gedenkstätte