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Seelilie (Carnallicrinus carnalli)



Objectdescription:Fossil
Measurements:Erhaltene Länge: 20 cm

Die Seelilie Carnallicrinus (=Cheilocrinus) carnalli ist ganz charakteristisch für die Schaumkalk-Zone im Unteren Muschelkalk. Seelilien sind verwandt mit Schlangensternen und Seesternen. Auffällig ist die pinkviolette Färbung von C. carnalli. Man vermutet, dass diese Pigmente mit der ursprünglichen Farbe der Seelilie zu tun haben. Als Ökofossilien zeigen die Seelilien an, dass ihre Fundschicht im Meer entstanden ist. Im Muschelkalkmeer waren die Seelilien mit Haftscheiben auf Hartgründen am Meeresboden festgewachsen. Die Krone dieser Seelilie hat 20 Arme. Der Stiel war bis 1 m lang und gut beweglich. Er besteht aus vielen kleinen tonnenförmigen Einzelgliedern (Trochiten), die im Volksmund "Bonifacius-Pfennige" genannt werden. Fundschicht: Schaumkalk, Unterer Muschelkalk, Mittel-Trias

Konzept:Fossil


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Kontextualisiert in:Werneburg, Ralf (2003): 300 Millionen Jahre Thüringen: auf den Spuren unserer Umwelt; Führer zur gleichnamigen Ausstellung im Naturhistorischen Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen. Hildburghausen



Type of Dataset: EINZELOBJEKT

Datasetnumber: 1132

Administrator of photo: Naturhistorisches Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen