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Museum in der Osterburg Weida



Öffnungszeiten: Donnerstag – Sonntag, auch an Feiertagen | April – Oktober 10 – 18 Uhr | November – März 10 – 16 Uhr | oder nach telefonischer Vereinbarung, Führungen auf Anmeldung möglich

Eintritt: Erwachsene: 5,00 Euro | Schüler ab 15 J.: 1,00 Euro | Freier Eintritt mit der ThüringenCard | Gruppenführungen bis 20 Personen nach Voranmeldung: 30 Euro | Von Ostern bis zum Reformationstag an Sonn- und Feiertagen nachmittags kostenfrei Stadtbilderklärung von der Stadtmauer der Osterburg | Events im Turm: Uhraufziehen mit dem Türmer nach Voranmeldung: 10 Euro pro Person, Turmbesteigung zum dritten Kranz nach Voranmeldung: 75 Euro pro Person
Die Osterburg ist die Stammburg der Vögte von Weida. Das ihnen zum mittelalterlichen Landesausbau in Verwaltung gegebene Land benannten sie in der Urkunde von 1209 erstmals mit Vogtland. Weida selbst wurde 1122 erstmals urkundlich erwähnt und war das Herrschaftszentrum der Vögte.
Die im 11./12. Jh. erbaute romanische Burganlage wurde 1537/1542 zu einer Schloßanlage der Renaissance umgebaut. Während des Dreißigjährigen Krieges brannte die Schloßanlage aus und wurde erst ab 1667 für Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz als dessen neue Residenz wieder instand gesetzt.
Das Museum wurde nach wechselvoller Geschichte 1930 auf der Osterburg eingerichtet und steht heute in Regie der Stadt Weida. Ständige Ausstellungen werden in Remise, Turm und Altem Schloß gezeigt.
Die Remise beherbergt das Theodor-Körner-Gedächtnis-Zimmer von Schloß Löbichau sowie Räume mit Porzellan, Gemälden und der historischen Graphiksammlung. Anhand von Modellen, Text- und Bildtafeln wird die Baugeschichte der Osterburg nachvollziehbar.
Das Neue Schloss beheimatet schon heute ein Künstleratelier, das Moritzgewölbe für Veranstaltungen sowie die „Wirtschaft zur Osterburg und die „Kleine Wirtschaft“ mit Stadtblickterrasse.
Der Turm ist mit seinen drei Zinnenkränzen und 54 Metern Höhe einer der mächtigsten seiner Art in Deutschland. In seinem Inneren im romanischen Turmaufsatz, der über den alten Hocheingang erreichbar ist, lädt der Panoramafilm im 360°-Museum zur Reise durch das Vogtland ein. Die darunter liegende Ebene nimmt die Präsentation zur Baugeschichte des Turmes und den Ergebnissen der archäologischen Ausgrabungen auf.
Im Alten Schloß sind das Lapidarium und die Gefängniszelle eingerichtet. Darin wird die Osterburg als Gerichts- und Gefängnisort gewürdigt. In der darüber liegenden Etage ist die ständige Ausstellung zu Regional-, Stadt- und Handwerksgeschichte zu sehen. Im zweiten Stock befindet sich der "Balkensaal" mit der Ausstellung "Weida - Wiege des Vogtlandes". Unter dem Dach haben sich die Mitglieder des Künstlerstammtisches auf der Osterburg ihre Galerie geschaffen. In wechselnden Ausstellungen geben sie Einblick in zeitgenössisches künstlerisches Schaffen der Region.
Die Osterburg Weida ist ein lebendiger Ort für Geschichte, Kunst und Kultur, Wissenschaft und Bildung.